Die letzten Wochen in der Ferne

Am 31. August kommen wir in Georgetown an. Wir legten gut 10’000 Kilometer in drei Wochen zurück. Für uns ein absoluter Rekord und normalerweise nicht unsere Reisegeschwindigkeit. Aber für Amerikaner ist das normal. Man muss viel fahren, um überhaupt irgendwo hin zu kommen. Es gibt keinen Volg um die Ecke sondern eine Strasse (genannt Gasoline Alley), wo links und rechts immer die gleichen Einkaufs- und Fastfoodketten zu finden sind. Dies ist auch ein Grund, weshalb wir Schwierigkeiten haben, uns in den USA zu orientieren. Alle Städte sehen gleich aus! Überall Mc Donalds, Taco Bell, HEB, Tankstellen und Autoläden. Und wenn man(n) Glück hat, findet man dazwischen auch noch ein angeschriebenes Haus, wo es ein Bier gibt :).

So sind wir nun seit fast vier Wochen bei Pauline und Henri in ihrem Haus in Georgetown. Ihre Gastfreundschaft ist einfach unglaublich. Wir sind überall dabei und die ganze Familie bemüht sich um uns. Wir tauchen tief in die texanische Kultur ein: Wir besuchen ein Rodeo, kaufen Cowboystiefel, gehen mexikanisch, französisch und amerikanisch essen und erkunden die Gegend. Wir packen aber auch mit an. So mähen wir den Rasen, putzen, kochen und waschen. Nach dieser langen gemeinsamen Zeit fühlen wir uns schon wie Familienmitglieder. Wir können den beiden gar nicht genug danken für ihre Gastfreundschaft. Liebe Pauline, lieber Henri: Wir danken euch von ganzem Herzen für alles, was ihr für uns getan habt. Ihr habt es uns ermöglicht, unseren Traum noch ein paar Wochen länger zu leben und habt unseren geliebten VW-Bus heil bis nach Houston gebracht. Er ist nun auf dem Heimweg. Wir geniessen die letzten Tage in der Ferne und machen uns am Sonntag auch auf den Heimweg. Dann geht ein Kapitel unseres Abenteuers zu Ende. Das heisst aber nicht, dass es nicht weitergeht. Vor allem auch hier auf dem Blog. Ihr werdet wieder von uns hören, wenn wir zu Hause sind. Versprochen.

Dann also bis bald. Wir freuen uns auf euch zu Hause!

Hasta luego und see you soon
Conny und Remo

Fazit:

  • Alles ist grösser in Texas. Und das ist wirklich wahr!
  • Ein Hoch auf das Gute im Menschen: Vielen Dank für alles, Pauline und Henri!
  • Nach der Reise ist vor der Reise
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7 Gedanken zu „Die letzten Wochen in der Ferne

  1. Safe trip back home:-)

    Jetzt rocket das Texas no bis zum bitteren Ende! Do isch no alles wie vorher…Dr Pasci het nach sinere Rückkehr nur gmeint , dass d’Bäum viel höcher worde sind! De isch mit Härzbluet e Naturbueb❤️❤️❤️❤️

    • Das machen wir 🙂 Am Samstag besuchen wir noch San Antonio und gehen mit der ganzen Familie essen. Wir freuen uns auch wieder auf die Bäume in der Schweiz und das etwas kühlere Wetter. Hier in Texas ist es doch ein wenig zu karg und zu heiss für unseren Geschmack. Schliesslich hat es seit ca. drei Monaten nicht mehr geregnet und ist zwischen 33 und 40 Grad heiss… Wenn man nicht arbeiten muss (wie wir im Moment noch), ist das ja kein Problem. Aber ich stelle mir vor, wie es hier wäre, mit dem Anzug rumzulaufen… Und hey, geniesst noch die letzten Tage ohne uns! Wir haben euch ja sooooooooo viel zu erzählen…

  2. Bitte geniesst San Antonio in vollen Zügen für mich mit! Vermisse es sehr! 🙂
    Wünsche euch dann eine gute Heimreise 🙂
    Grüessli us Liestal
    Larissa

  3. Hey Cowboy&Cowgirl! 😉
    Mir freue uns sehr euch bald wieder z’gseh!!!!!!!! Mir freue uns uf euch und all euri Gschichte!!!!!! Bitte meldet euch wenn mir irgendöppis chöne helfe… Abhole am Flughafe? Unterkunft? Esse? Trinke? S’Bier isch kalt gstellt und dr Wy temperiert… 😉 Ich nimme a, ihr chömet am Mentig zrugg (28.9.), also bi uns isch denn scho Schuelferie und ich hätt an dem Tag no nüd vor, i chönt euch also gern cho abhole, falls ihr das wänd…

    Wünsche euch jetzt uf jede Fall e gueti Heimreis ins guete alte Schwiizerländli und bis ganz bald!!!!!!!! 🙂

    Big hug & kiss,
    Monika & Co.

  4. Hoi Conny und Remo
    Schön sind Ihr bald wieder, gesund und munter da…. und schade ist es doch, dass Ihr Eure grosse Reise früher als geplant abbrechen musstet!!! Ihr hättet noch so viele Abenteuer erleben können 😉 Liebe Grüsse MT

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