Unser Syncro

Der Anfang einer grossen Reise

Angefangen hat alles mit unzähligen Reisevorträgen, die wir zusammen besucht haben, und mit dem Entschluss, den Traum in die Tat umzusetzen. Wir waren schon seit einiger Zeit mit einem VW Bus T3 unterwegs und der Virus hat uns schon sehr schnell gepackt. Unserer Meinung nach gibt es kein besseres Reisefahrzeug.

Zur Entstehung (vom Automechaniker Remo): Also, der Entschluss ist gefasst, und da Conny nicht so sehr Asienfan ist, haben wir uns für Süd- und Nordamerika entschieden. Die Frage nach dem richtigen Reisefahrzeug war schnell beantwortet, es musste wieder ein VW Bus T3, diesmal jedoch mit Allradantrieb, sein. Durch Zufall haben wir von unserem jetzigen Fahrzeug Wind bekommen. Also schnell einen Termin vereinbart, das Auto besichtigt und zugeschlagen. Zuhause angekommen, haben wir den Bus gründlich unter die Lupe genommen. Unser Ziel war es, das Auto für die grosse Reise bereit zu machen. Nachdem ich bei unserem ersten Bus Erfahrungen gesammelt hatte, wie der Ausbau für uns am besten taugt, wollte ich alle gemachten Fehler nicht noch einmal machen. Es folgten unzählige schlaflose Nächte, wo ich überlegte, wie man was noch besser machen kann. Zuerst musste aber der Rost behandelt werden. Meine Vorstellung war, nur das nötigste zu machen, um die Substanz zu erhalten. Der Bus wird auf der Reise strapaziert und ich will mich nicht über jeden Kratzer ärgern. Also wie gesagt: Nur das nötigste! Es kam wie es kommen musste: Nachdem der Bus bis auf den Fahrersitz ausgeräumt war und ich bei Dieter in der Carrosserie stand, wurde mir schnell klar, dass unser Renovationsvorhaben etwas länger dauern könnte… Immer wieder habe ich genickt und gesagt „wenn wir schon dabei sind, dann machen wir dies und jenes auch gleich“. Und überhaupt: Ich mag keine halben Sachen! Und so kam es, dass wir fast zwei Jahre (mit Unterbrüchen) am Bus gebastelt haben, bis er endlich gespritzt werden konnte. Wie schon gesagt: Nicht noch einmal die gleichen Fehler machen wie beim ersten Bus. Das bedeutet alles genau planen (was nicht meinem Naturell entspricht). Leichter gesagt als getan. Wie sich im Nachhinein herausstellte, kam immer noch etwas hinzu, an das nicht gedacht wurde. Und so muss trotz Planung immer wieder improvisiert werden (halt wie im richtigen Leben). Wenn ich aber das Schlussresulltat anschaue, bin ich doch sehr zufrieden und stolz.

Der Bus ganz leer
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